AGB

 Allgemeine Geschäftsbedingungen 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) von ÜBERMOOD, Gelsenkirchen, 2020/21


1. Allgemeines
1.1 Für die Geschäftsbeziehung zwischen ÜBERMOOD und dem Auftraggeber gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Für zukünftige Folgeaufträge des Auftraggebers gelten die AGB entsprechend. Regelungen, die diese AGB abändern oder aufheben sind nur dann gültig, wenn sie von ÜBERMOOD schriftlich bestätigt wurden. 

1.2 Die Geschäftsbedingungen gelten für Lieferungen und Leistungen aller Art, auch für solche, die Dritte als Einzelleistung (zB. Kameramann, Edit, Color Grading oder Beratung) von ÜBERMOOD beauftragt erbringen, soweit nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.

1.3 Mit der Auftragserteilung und des nicht erfolgten Widerspruchs erklärt der Auftraggeber, dass ihm die Geschäftsbedingungen bekannt sind und er mit diesen einverstanden ist. Entgegenstehende AGB des Auftraggebers gelten nur, soweit ÜBERMOOD sie ausdrücklich schriftlich anerkennt. 

1.4 Die Herstellung des Films erfolgt aufgrund des vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten oder genehmigten Konzepts und wird in einer Qualität erbracht, die dem durch seine Referenzen (Showreel) erwiesenen Qualitätsstandards entspricht.

1.5 ÜBERMOOD trägt die ausschließliche Verantwortung für die technische und künstlerische Gestaltung des Films als Ganzes und seiner Teile.

2. Kosten
2.1 Die von ÜBERMOOD angegebenen Preise sind in EURO (€) ausgewiesen. Dabei handelt es sich um Nettopreise auf die die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzugerechnet wird. Im vertraglich vereinbarten Preis sind die gesamten Herstellungskosten enthalten, sofern der Film nach den bei Auftragserteilung gegeben Richtlinien und des genehmigten Konzepts hergestellt wird. 

2.2 Reisekosten sind im Preis nicht enthalten und werden von ÜBERMOOD gesondert in Rechnung gestellt.

2.3 Etwaige Mehrkosten aufgrund von Änderungswünschen des Auftraggebers hat ÜBERMOOD vor Erbringung der Leistung anzukündigen. Geschieht dies nicht, können Mehrkosten nur in Höhe von maximal 50% der Herstellungskosten geltend gemacht werden.

Sollte ÜBERMOOD vom Konzept abweichen, und werden dadurch Mehrkosten verursacht, bedarf dies der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers. 

2.4 ÜBERMOOD ist berechtigt, einen angemessenen Vorschuss von maximal 50% der Auftragssumme, vor Produktionsbeginn, zu verlangen.

2.5 Eine ggf. erforderliche Überschreitung des Honorars um bis zu 10% gilt als vertraglich zulässig. Bei einer höheren Abweichung, die  wird ÜBERMOOD den Auftraggeber unter Angabe des voraussichtlichen zusätzlichen Honorarvolumens hinweisen. Das zusätzliche Honorar gilt als vereinbart, wenn der Kunde nicht binnen 2 Werktage ab Zugang dieser Erhöhungsanzeige von ÜBERMOOD schriftlich widerspricht.

2.6 Wetterbedingte Verschiebungen des Drehtermins (Wetterrisiko) sind üblicherweise in den kalkulierten Produktionskosten nicht enthalten. Die anfallenden Mehrkosten werden nach belegtem Aufwand zuzüglich in Rechnung gestellt. Das Gleiche gilt für zusätzlich erforderliche Drehtage, die nicht auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten von ÜBERMOOD zurückzuführen sind.

2.7 Wird ein Nachdreh erforderlich, ohne dass dieser durch ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten von ÜBERMOOD verursacht wurde, zB. durch Geräte- oder Materialschaden kann der Auftraggeber keinen Ersatz von anfallenden Reisekosten oder Verdienstausfall geltend machen.

2.8 Über die Herstellung eines Treatments oder Drehbuches kann ein gesonderter Vertrag abgeschlossen werden. Der in diesem Vertrag vereinbarte Preis ist von Auftraggeber auch dann zu entrichten, wenn er das Treatment oder Drehbuch nicht verfilmen lässt, bzw. vom Auftrag zurücktritt. Bei Ausführung des Treatments oder des Drehbuchs ist dies inklusive.

2.9 Verlangt der Auftraggeber vor der Abnahme eines Films Änderungen der zeitlichen Dispositionen, des Konzepts, des Drehbuches oder der bereits hergestellten Filmteile, so gehen diese Änderungen zu seinen Lasten, solange es sich um keine berechtigten Mängelrügen handelt. 

ÜBERMOOD hat den Auftraggeber über die Kosten dieser Änderungen zu unterrichten.
Sollten die Änderungen nicht in die künstlerische und technische Gestaltung eingreifen, so dass ÜBERMOOD die Verantwortung nicht übernehmen kann, ist ÜBERMOOD dazu berechtigt diese Änderungen abzulehnen.

2.10 Die Auswahl der Schauspieler, Modelle und Sprecher bedarf der Abstimmung mit dem Auftraggeber. Wünscht der Auftraggeber die Beschäftigung von Darstellern, Sprechern oder sonstigen Mitwirkenden, die aufgrund ihrer herausragenden Stellung oder aus anderen Gründen Honorarforderungen über dem branchenüblichen Durchschnitt stellen, hat der Auftraggeber die hierdurch entstehenden Mehrkosten zu tragen.

2.11 Tritt der Auftraggeber ohne Verschulden durch ÜBERMOOD vom vereinbarten Vertrag zurück, kommt er für alle bis zum Zeitpunkt des Rücktritts entstandenen Kosten auf.

2.14 Wird die Produktion später als 10 Tage vor dem vereinbarten Termin durch den Auftraggeber verschoben, hat ÜBERMOOD Anspruch auf die Vergütung der durch diese Verschiebung entstandenen Mehrkosten.


3. Produktion
3.1 Vor- bzw. Dreharbeiten und vergleichbare Arbeiten beginnen frühestens nach Unterfertigung des Produktionsvertrages bzw. des akzeptierten Angebotes.

3.2 Die künstlerische und technische Gestaltung obliegt ÜBERMOOD.

ÜBERMOOD hat den Auftraggeber über Ort und vorgesehenen Ablauf der Filmaufnahmen zu unterrichten

3.4 ÜBERMOOD gibt dem Auftraggeber die Möglichkeit, bei allen entscheidenden Phasen der Produktion anwesend zu sein. Der Auftraggeber oder die verantwortliche Agentur soll vor Beginn der Herstellung einen verantwortlichen Mitarbeiter benennen, der allein befugt ist, anstehende Fragen zu entscheiden und Weisungen zu erteilen. Weisungen dieses Beauftragten während der Filmherstellung sind auch dann verbindlich, wenn sie nicht schriftlich bestätigt werden.

3.5 Sofern sich der Auftraggeber verpflichtet, ÜBERMOOD für die Vertragsdurchführung eigenes Produktionsmaterial (Bild, Ton, Text) zu beschaffen, hat der Auftraggeber dieses umgehend und in einem gängigen, verwertbaren Format zur Verfügung zu stellen. Ist eine Konvertierung oder Anpassung des vom Auftraggeber überlassenen Materials in ein anderes Format erforderlich, so übernimmt der Auftraggeber die hierfür anfallenden Kosten. Der Auftraggeber stellt sicher, dass ÜBERMOOD die zur Nutzung dieser Materialien erforderlichen Rechte erhält.

3.6 Der Auftraggeber versichert, dass er über die erforderlichen Rechte für das von ihm überlassene Produktionsmaterial verfügt und diese Rechte an ÜBERMOOD überträgt.

3.7 ÜBERMOOD trägt ausschließlich die Verantwortung für die künstlerische und technische Gestaltung des Films als Ganzes und seiner Teile. Die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit des Inhalts des Film und die rechtliche Zulässigkeit trägt der Auftraggeber.

3.8 ÜBERMOOD trägt das Risiko des Verlustes, der Beschädigung oder Missratens des Films bis zur Abnahme, nur im Rahmen einer Ersatzlieferung des verlorenen oder beschädigten Rohmaterials. Für den Verlust vom Auftraggeber übernimmt ÜBERMOOD keine Haftung, da es in der Verantwortung des Auftraggebers liegt, Datensicherungen durchzuführen.

Die vorstehenden Regelungen gelten auch zugunsten eines Erfüllungshilfe von ÜBERMOOD.

3.9 Nach Fertigstellung des Rohschnitts erhält der Auftraggeber die Gelegenheit, die vorläufige Fassung des Films anzusehen und zu genehmigen. Eine nachträgliche Änderung und die dabei entstehenden Kosten hat der Auftraggeber zu tragen.

3.10 ÜBERMOOD bietet, sofern im Angebot enthalten, Musiklizenzen für seine Audiolibrary an. Sollte der Auftraggeber sich die Nutzung eines bestimmten Musiktitels wünschen, so garantiert er, dass es sich dabei ausschließlich um GEMA-freies Material handelt oder dass er alle Rechte an dem verwendeten GEMA-pflichtigen Material besitzt. Andernfalls kümmert sich ÜBERMOOD um die Lizenzbeschaffung; dieser Aufwand wird zusätzlich in Rechnung gestellt.

3.11 Falls auf Wunsch des Auftraggebers fremdsprachige Fassungen durch Synchronisation oder Untertitelung hergestellt werden sollen, ist eine entsprechende Vereinbarung zu treffen. 


4. Abnahme
4.1 Die finale Version wird von ÜBERMOOD unmittelbar nach Fertigstellung dem Auftraggeber als Downloadlink (oder falls gewünscht als Datenträger) übergeben. Der Auftraggeber muss innerhalb von 14 Tagen schriftlich die Abnahme des Films bestätigen. Erfolgt die schriftliche Zustimmung nicht innerhalb der 14 Tagen gilt der Film als abgenommen.

4.2 Die Abnahme durch den Auftraggeber bzw. seinen Bevollmächtigten bedeutet eine Billigung der künstlerischen und technischen Qualität. 

4.3 Nachbesserungsverlangen des Auftraggebers, die allein auf die künstlerische Umsetzung des genehmigten Konzepts zurückgehen, können nur einmalig geltend gemacht werden. Nach erfolgter Korrektur ist ÜBERMOOD nicht verpflichtet, weitere rein künstlerische Änderungen vorzunehmen.

4.4 Der Auftraggeber ist zur Abnahme verpflichtet, wenn der Film dem festgelegten Konzept und dem gängigen Qualitätsstandard entspricht. Auch wenn der Film von dem getroffenen Konzept abweicht, diese Abweichung jedoch auf Wunsch des oder in Absprache mit dem Auftraggeber genehmigt wurde, ist der Auftraggeber zur Abnahme verpflichtet.

4.5 Hat der Auftraggeber nach Abnahme des Films Änderungswünsche, so hat er ÜBERMOOD die gewünschten Änderungen schriftlich mitzuteilen. ÜBERMOOD ist verpflichtet und allein berechtigt, Änderungen vorzunehmen. Derartige Änderungen gehen zu Lasten des Auftraggebers.  Sollten die Änderungen nicht in die künstlerische und technische Gestaltung eingreifen, sodass ÜBERMOOD die Verantwortung nicht übernehmen kann, ist ÜBERMOOD dazu berechtigt diese Änderungen abzulehnen.


5. Lieferfrist
5.1 Der Zeitpunkt der Ablieferung der Finalen Version wird zwischen ÜBERMOOD und dem Auftraggeber bei der letzten Besprechung vor Produktionsbeginn festgelegt.

5.2 Sollte ÜBERMOOD feststellen, dass der geplante Zeitplan nicht eingehalten werden kann, wird der Auftraggeber unverzüglich über den Grund und die voraussichtliche Dauer der Verzögerung unterrichtet.

5.3 Kommt es zu einer zeitlichen Verzögerung aufgrund von Änderungswünschen des Auftraggebers oder aus sonstigen Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, darf der Fertigstellungstermin mindestens um die Zeitspanne überschritten werden, um welche sich die Herstellungszeit verzögerte bzw. unterbrochen wurde. Die Voraussetzung dafür ist, dass binnen dieser Zeit bei Zugrundelegung eines vernünftigen wirtschaftlichen Maßstabes die Fertigstellung möglich ist. Verzögert sich der Produktionsablauf durch Umstände im Verantwortungsbereich des Auftraggebers um mehr als 6 Monate, ist ÜBERMOOD berechtigt, aus dem Vertrag zurückzutreten. Bis dahin angefallene Aufwände hat der Auftraggeber zu tragen.

5.4 Sollte der Zeitplan, durch außergewöhnliche Umstände, nicht eingehalten werden, die ÜBERMOOD trotz Einhaltung der gebotenen Sorgfalt nicht beeinflussen noch vorhersehen kann (zB. Streik, Aussperrung, behördliche Anordnungen, allgemeine Störungen der Telekommunikation etc.), verschiebt sich der Abnahmezeitpunkt entsprechend.

5.5 Hält ÜBERMOOD den Abgabetermin nicht ein, ist der Auftraggeber verpflichtet, ihm eine angemessene Nachfrist zu setzen, binnen derer ÜBERMOOD die Finale Version abzuliefern hat. Im übrigen gelten für die Haftung die gesetzlichen Vorschriften. 


6. Haftung
6.1 ÜBERMOOD haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen dem Auftraggeber gegenüber für alle vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Schäden.

6.2 Tritt bei der Herstellung des Filmes ein Umstand ein, der die vertragsmäßige Herstellung unmöglich macht, so hat ÜBERMOOD nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten.

Entsprechendes gilt auch bei nicht rechtzeitiger Fertigstellung des Films. Die Unmöglichkeit der Herstellung oder nicht rechtzeitiger Fertigstellung des Films, die weder von ÜBERMOOD noch vom Auftraggeber zu vertreten ist, berechtigt den Auftraggeber nur zum Rücktritt vom Vertrag. Die bis dahin erbrachte Leistung wird dennoch in Rechnung gestellt. 

6.3 Ein Haftungsanspruch für Mängel muss spätestens innerhalb einer Woche nach Übergabe der Finalen Version schriftlich angemeldet werden. Inhaltliche Gesichtspunkte stellen keinen Mangel dar.

Bei Feststellung eines durch ÜBERMOOD verursachten Mangels besteht kein Schadensersatzanspruch, es sei denn ÜBERMOOD hat einen Mangel arglistig verschwiegen oder den Mangel durch fahrlässiges Verhalten verursacht.

6.4 Werden Aufnahmen auf Veranlassung des Auftraggebers in dessen eigenen Räumlichkeiten oder fremden Werken oder Betrieben durchgeführt, übernimmt ÜBERMOOD bei entstehende Betriebsstörungen keine Haftung.

6.5 ÜBERMOOD haftet für alle Rechtsverletzungen, die von ihm während der Herstellung verursacht werde, der Auftraggeber trägt jedoch das Risiko für die von ihm zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und Requisiten.

6.6 ÜBERMOOD verpflichtet sich zur Ablieferung einer technisch einwandfreien Sendekopie (Film- / Digital- /HD-Format). ÜBERMOOD leistet ausdrücklich dafür Gewähr, dass die Produktion eine einwandfreie Ton- und Bildqualität aufweist. Für unsachgemäße Weiterbearbeitungen durch Dritte (z.B. MPEG – Kodierungen) wird keine Gewähr übernommen.  


7. Urheberrechte & Verwertungsrechte
7.1 Das Eigentum an allen während der Filmproduktion entstanden Rohmaterialien und daraus resultierenden Produkten sowie schriftlich festgelegten Absprachen/Konzepten/Drehbücher/Pläne/etc. verbleibt bei ÜBERMOOD.

Jede Verwendung, insbesondere die Weitergabe, Vervielfältigung und Veröffentlichung bedarf der ausdrücklichen Zustimmung von ÜBERMOOD. Vom Auftraggeber gelieferte Unterlagen können von diesem zurückverlangt werden. 

7.2 ÜBERMOOD ist in jedem Fall berechtigt, den eigenen Firmennamen und/oder Firmenzeichen als Copyrightvermerk zu zeigen.

7.3  Der Rechtserwerb durch den Auftraggeber umfasst, soweit nicht anderes vereinbart ist, das ausschließliche Recht, den Film im Internet (YouTube, Webseite, Social Media) zu nutzen sowie Kopien des Films für eigene Zwecke herzustellen, sofern hierbei keine Rechte Dritter verletzt werden. 

Für jede andere Nutzungsart (zB. TV/Kino) müssen die Tonträger-, Aufführungs- und Senderechte bei den Rechteinhabern gesondert erworben werden. Die Kosten und die Verantwortung dafür trägt der Auftraggeber.

7.4 Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Herstellungskosten auf den Auftraggeber über.

7.5 ÜBERMOOD erhält vom Auftraggeber das zeitlich und räumlich uneingeschränkte Recht, die angefertigten Filminhalte für den unmittelbare eigenen Bedarf (zB. Präsentation vor Kunden und für das eigene Werbeangebot, wie zB. Showreel) unentgeltlich nutzen zu dürfen.

Dies gilt jedoch erst, wenn der Film seitens des Auftraggebers im Einsatz ist.

7.6 Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle Bearbeitungen durch ÜBERMOOD selbst vornehmen zu lassen. Es sei denn, dies ist aus werblichen, wirtschaftlichen oder technischen Gründen unzumutbar.

7.7 ÜBERMOOD verpflichtet sich, das Original-, Bild- und Tonmaterial des gelieferten Werkes 1 Jahr, bei fertigen Spots oder sonstigen Produktionen (Auftragsproduktion) 2 Jahre zu lagern. Vor Ablauf der jeweiligen Frist kann der Auftraggeber schriftlich die Dauer einer weiteren, diesfalls kostenpflichtigen Aufbewahrung vereinbaren. 

Bei der Kalkulation der ÜBERMOOD-Leistungen ist auch der tatsächliche Aufwand für die sachgerechte Lagerung (z.B. bei digitalen Formaten regelmäßiges Umkopieren) zu berücksichtigen.  

7.8 Mit der Ablieferung der sendefähigen Kopie geht das Risiko für die Kopierunterlagen an den Auftraggeber über, auch wenn der Film bei ÜBERMOOD, bei einer von ihm beauftragten Kopieranstalt oder in einem von ihm beauftragten Archiv gelagert wird.

7.9 Zur Sicherung der urheberrechtlichen Verwertungsrechte verbleibt das Ausgangsmaterial (Bild und Ton), insbesondere Negative, Masterbänder und ebenso das Restmaterial bei ÜBERMOOD.  

8. Widerrufsbelehrung
Der Auftraggeber hat das Recht, den Vertrag vor Zahlung des ersten Abschlags zu widerrufen. 
Generell gilt dass jeder bis zur Kündigung entstandene Aufwand in Rechnung gestellt wird.

8.1 Wurde der Produktionsauftrag erteilt und tritt der Auftraggeber ohne Verschulden von ÜBERMOOD vor Drehbeginn vom Auftrag zurück, ist ÜBERMOOD berechtigt, die tatsächlich angefallenen Nettokosten sowie die anteilige USt. und den entgangenen Gesamtgewinn in Rechnung zu stellen. 

8.2 Bei einem Auftragsrücktritt in der Zeit zwischen 10 und 4 Tagen vor Drehbeginn oder vor einem vergleichbaren Status bei Filmwerken, die aus bereits vorhandenen und / oder aus computergesicherten Bildmaterial hergestellt werden sollen ist ÜBERMOOD berechtigt, 2/3 der kalkulierten und vom Auftraggeber akzeptierten Nettokosten zuzüglich USt. und entgangenen Gesamtgewinn in Rechnung zu stellen. 

8.3 Tritt der Auftraggeber zwischen dem 3. u. dem 1. Tag vor dem vorgesehenen Drehbeginn oder vergleichbaren Tätigkeiten zurück, so wird die kalkulierte und beauftragte Gesamtsumme in Rechnung gestellt.  


9. Zahlungsbedingungen
9.1 Die Rechnungsbeträge sind nach Rechnungserhalt fällig.

9.2 Sofern nichts anderes vereinbart ist, erfolgt die Bezahlung durch folgende Teilzahlungen:
1/2 bei Auftragserteilung 

1/2 bei Abnahme  

bzw. bei längerer Produktionszeit:

1/3 bei Auftragserteilung

1/3 bei Drehbeginn (oder vergleichbarer Tätigkeit)

1/3 bei Abnahme 


10. Verschwiegenheit
ÜBERMOOD und der Auftraggeber sind wechselseitig verpflichtet, alle aufgrund des Vertragsverhältnisses und der Vertragsdurchführung bekannt werdenden Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse des anderen Teils zu wahren und die Einhaltung dieser Verpflichtung auch hinsichtlich der Mitarbeiter durch geeignete Maßnahme sicherzustellen. Die Geheimhaltungsverpflichtung besteht über die Dauer des Vertrages hinaus.


11. Künstlersozialkasse
Die von ÜBERMOOD berechneten Honorare können unter Umständen ganz oder teilweise unter die Abgabepflicht gemäß §24 Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) fallen. Der Auftraggeber ist darüber informiert, dass bei der Auftragsvergabe an den Auftragnehmer ÜBERMOOD als nicht-juristische Person, für Dienstleistungen im künstlerischen und konzeptionellen Bereich nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) eine Künstlersozialabgabe an die Künstlersozialkasse (KSK) zu leisten ist. Diese Abgabe darf der Auftraggeber nicht in Abzug bringen. Für die Einhaltung der Anmelde- und Abgabepflicht ist alleine der Auftraggeber verantwortlich.


12. Salvatorische Klausel 
12.1 Änderungen dieser allgemeinen Bedingungen und darüber hinaus gehender besonderer Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Erklärungen per Fax oder per E-Mail gelten entsprechend..

12.2 Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam oder undurchsetzbar sein oder werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen des Vertrages hiervon unberührt.


13. Sonstige Bestimmungen 
13.1 Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist Gelsenkirchen.